Die Leistungsgruppe kehrt mit vier Titeln zurück!

Die Leistungsgruppe kehrt mit vier Titeln zurück!

Mit vier Athletinnen (Mia, Eliane, Pauline und Ida), Giorgio als Trainer, Ludovic als Fotograf und einigen Eltern reiste die Dortmunder Crew nach Beckum zum Speed und Lead Kids Cup nach Beckum.

Natürlich wusste niemand von den Athleten/innen und Trainern/innen wo man nach diesem Coronajahr sportlich steht. Dementsprechend war vor dem Wettkampf bei allen eine gesunde Nervosität zu spüren.

Der Wettkampf wurde in der Beckumer Outdooranlage am Turm, ähnlich wie unser Turm in Dortmund, durchgeführt.

Zuerst musste die U14 Gruppe zum Speed. Für uns gingen hier Pauline und Ida an den Start. Während Pauline ihren ersten Wettkampf überhaupt bestritt, ging Ida bereits als erfahrene Wettkämpferin an die Speedwand. Ida fand direkt einen guten Rhythmus und sprintete im zweiten Durchgang zur Bestzeit! Und erster Titel für den JDAV Dortmund an diesem Vormittag.

Nun startete die U12 an der Speedwand, hier erwischte Eliane einen soliden ersten Versuch, doch leider lief es im zweiten Durchgang nicht gut, so dass die guten Trainingszeiten insgesamt nicht bestätigt werden konnten – schade.

Zum Schluss kam die U10 an die Speedwand. Mia startete für uns und sie legte zwei tolle Sprints an der Wand ab – zweimal Bestzeit und somit NRW-Meisterin in der U10 und der zweite Titel für den JDAV Dortmund an diesem Vormittag.

Lead U14: Die Leadroute 1 war für alle Teilnehmer/in ein guter Einstieg in den Wettkampf. Es gab viele Griffe und statische Bewegungen reichten für den Zielstein. Hier hatten Pauline und Ida keine Schwierigkeiten. Leadroute 2 war schon anspruchsvoller. Hier war mehr Klettertechnik und Kraftausdauer notwendig um den Topgriff zu erreichen – Ida löste die Probleme der Route solide und erreichte den Zielstein, Pauline schaffte 70% der Strecke und konnte mit der Leistung zufrieden sein, denn hier fielen auch weitaus erfahrenere Athletinnen aus der Route heraus. Die Leadroute 3 verlangte neben Klettertechnik und Kraftausdauer noch Griffkraft, Mut und Konzentration bis zum Schluss. Lediglich Ida schaffte es bei den Mädels bis zum Zielstein und holte sich ihren zweiten NRW Titel an diesem Tag und den dritten Titel für den JDAV-Dortmund.

Lead U12: Eliane konnte in ihren drei U12 Routen eine solide Leistung abrufen und beendete den Wettkampf als sechsbestes Mädchen.

Lead U10: Mia ging mit dem Selbstvertrauen der schnellsten Kletterin in den Leadwettbewerb und zeigte sich in Route 1 keine Blöße, hier kamen noch alle bis zum Zielstein. In Route 2 entwickelte sich in der U10 Konkurrenz ein Dreikampf und Mia war dabei. Route 3 sollte entscheiden wer es zum Titel schafft – Mia zeigte keine Schwächen und holte sich mit viel Kampfgeist den geteilten ersten Platz im Lead und somit ihren zweiten Titel und den Vierten für den JDAV-Dortmund.

Fazit: Die JDAV Dortmund hat sich in allen Altersklassen hervorragend präsentiert und kann auf seine Leistungsgruppe stolz sein. Dem Trainerstab gilt hier besonderes Lob, denn ohne die hervorragenden Trainingseinheiten wäre kein Erfolg möglich gewesen.

Bericht: Frank
Fotos: Ludovic Lochon

MTB-Kurs im Bikepark in Lünen

MTB-Kurs im Bikepark in Lünen

Am Samstag den 4.9. 21 traf sich der JDAV für einen MTB-Kurs  im Bikepark auf der Halde Viktoria in Lünen. Nicht nur kur die Kids übten Tricks wie Manuals und Bunny-Hops, sondern auch die Eltern kleine Sprünge und das Fahren in Steilkurven. Egal ob groß oder klein, jung oder alt, jeder konnte seine Fahrtechnik auf dem MTB verbessern und Erfolgserlebnisse für sich verbuchen.

Henry

JDAV MTB Training ist gestartet!

JDAV MTB Training ist gestartet!

Seit Samstag ist das Jugendprogramm unserer Sektion um eine  Sportart reicher. Wir haben uns zum ersten MTB-Training auf dem Deusenberg getroffen. Trotz des Wettertiefs war die Motivationslage sehr hoch!

Weitere Infos zu dem Angebot findet ihr auf der JDAV-Seite unserer Sektion unter Aktuelles.

In der nächsten Woche geht es auf die Halde in Lünen. Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Mountainbiker unserer Gruppe anschließen.

Florian Lindner.

Lust auf Apfelbäume schütteln und Äpfel aufheben?

Lust auf Apfelbäume schütteln und Äpfel aufheben?

Zusammen mit DIR möchten wir den BUND Dortmund unterstützen. Wir wollen den BUND bei ihrer diesjährigen Apfel-Pflück-Aktion unterstützen. Im letzten Jahr haben wir schon erfolgreich mitgeholfen. Wir hatten viel Spaß dabei.

Am 18. September 2021 und am 9. Oktober 2021 findet die Aktion an mehreren Standorten in Dortmund statt. Die Aktion dauert etwa 3-4 Stunden. Ab 3 Jahren darf mitgemacht werden. Es wäre toll, wenn Ihr an einem der beiden Termine mithelfen würdet.

Weitere Informationen findest du hier 

(https://www.bund-dortmund.de/mitmachen/echt-dortmunder-apfelsaft/)

Foto: BUND Dortmund

Wenn auch du helfen möchtest, melde dich unter unserer Email-adresse: jugend@jdav-dortmund.de mit dem Betreff „Äpfel pflücken mit dem BUND“ bei uns an.

Gebt bitte das Datum an, wo Ihr mithelfen könnt.

Viele Grüße und bleibt gesund.

Euer JDAV-Vorstand

JDAV Sommerfreizeit in Toblach und auf der Edelrauthütte

JDAV Sommerfreizeit in Toblach und auf der Edelrauthütte

– ein Bericht von Ilona und Martin


Die diesjährige Sommerfreizeit des JDAV ging zuerst nach Toblach und nach einer Woche weiter zur Edelrauthütte – beides in Südtirol, Italien. Die bunt gemischte Truppe traf samstagabends in der Jugendherberge Toblach ein; imposant wirkend und idyllisch, dennoch zentral gelegen war das Gebäude in der Vergangenheit ein Schloss, später auch ein Grand Hotel. Sonntags ging es direkt in den ersten Klettergarten. Da ab dem Nachmittag Regen vorausgesagt wurde, schien dies eine gute, da flexibel gestaltbare Idee. Für manche war es die erste Klettererfahrung überhaupt, aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Aufgrund des Regens verbrachten wir den Nachmittag in der Jugendherberge unter anderem mit Tischtennis und Tourenplanung für den nächsten Tag – Ziel sollte der Strudelkopf (2307m) sein. Der Vorteil war, dass auch die Familien mit kleineren Kindern einen kürzeren Weg (ca. 400hm) zum Gipfel nehmen konnten. Der Großteil unserer Gruppe wählte den langen Weg (ca. 1000hm) – unser jüngster Wanderer war 4 ½ Jahre alt. Abwechslungsreich verlief der Weg durch die beeindruckende Berglandschaft, immer wieder vorbei an zeugnisgebenden Bauten aus kriegerischen Zeiten – Gruppenleiter Frank wusste stets historisches Hintergrundwissen der Region einzubringen.

Am Dienstag und Mittwoch drehte sich alles um die große Zinne (2999m). Das Interesse und die Motivation der Gruppe war so groß, dass vier Seilschaften auf zwei Tage aufgeteilt werden mussten. Neben dem garantierten „Adrenalinkick“ ist so die größtmögliche Sicherheit gegeben. Nach frühem Aufstehen (04:00 Uhr Abfahrt) ging die lange Tagestour los. Für einige Kletterneulinge war dies eine große Herausforderung, die jedoch jeder meisterte und die mit einer fantastischen Aussicht belohnt wurde (kleiner Tipp: Schneefeldrutschen besser vermeiden). Die andere Gruppe war an diesem Tag am Pragser Wildsee klettern. Anfänglich wurde die Stimmung ein wenig durch großes touristisches Aufkommen am See getrübt. Erleichterung und Aufatmen stellte sich jedoch am Felsen ein, an dem, außer unserer Gruppe, niemand zugegen war. Mittwoch wurde der Spieß umgedreht und der zweite Teil der Truppe durfte die große Zinne besteigen. Ermöglicht werden konnte dieses einmalige Erlebnis durch Fachkenntnis der Seilschaftsführer und die alpinen Erfahrungen und Unterstützung von Anton – dafür ein großes Lob und besten Dank. Eine kleinere, wanderfreudige Gruppe wanderte an diesem Tag auf den Hausberg von Toblach: den Sarlkofel (2346m) mit ca. 1200hm. Ganz im Sinne von Franks „Ich kenne da eine Abkürzung“ kämpften sich die Wanderlustigen auf dem Rückweg ungeplant durch steile Wiesen, Flussbetten und Wälder, da der eigentliche Weg verschüttet gewesen war. Abends kamen aber alle, sowohl die „Zinnen-Kletterer“ als auch die „Abkürzer“, wohlbehalten in der Jugendherberge an. Donnerstag gab es einen weiteren Klettertag und endlich auch ein echtes italienischer Eis. Eine Kletterin beeindruckte u.a. durch ihren neuentdeckten Barfußkletter-Stil, der sie nicht daran hinderte Routen mit einem Schwierigkeitsgrad von 6a anzugehen. Am letzten Tag in Toblach teilte sich die Gruppe erneut: die Boulderer wählten ein sehr schönes Bouldergebiet und der Rest ist zur Sommerrodelbahn in Innichen gewandert, genoss dort die Sonne und rodelte den Berg mit Geschwindigkeiten bis zu 42kmh hinunter.

Rasant vergingen die Tage in Toblach, sodass am Samstag nach dem Frühstück in Richtung Edelrauthütte aufgebrochen wurde. Eine Gruppe entschied sich für den kürzeren Aufstieg (ca. 850hm) vom Neves Stausee bei Lappach; die anderen für den längeren Weg (ca. 1100hm). Die Edelrauthütte in den Zillertaler Alpen ist auf 2545m gelegen und besticht mit moderner, stilvoller und ökologisch-energieeffizienter Bauweise, hervorragender Bewirtung und super Essen. Auch mit allen zusammen im 12er Lager zu übernachten hat die Gruppe mehr zusammengeschweißt. Das Wetter ließ am Sonntagmorgen leider etwas zu wünschen übrig, weshalb erst am Mittag der Napfkopf (2888m, ca. 400hm) bestiegen werden konnten. Auch die diesige Aussicht trübte die gute Laune nicht. Zurück auf der Hütte zeigte Trainer Kai mit einem kleinen Sportprogramm individuelle Grenzen auf – Hüttenwirt Much Weissteiner ließ die Gruppe nicht allein leiden und nahm an dem Fitnessprogramm persönlich teil. Die Abkühlung im nahegelegenen Bergsee nahmen anschließend einige Mutige dankend wahr. Am letzten Tag sollte noch einmal eine große Gletscherwanderung als Höhepunkte der gemeinsamen Reise stehen, weshalb bereits um 06:00 Uhr gefrühstückt wurde. Der Weg war super, die Schneefelder groß, aber leider die Zeit zu knapp, sodass entschieden wurde auf die letzten Höhenmeter zu verzichten und den Abstieg anzutreten, damit die Hütte wieder rechtzeitig erreicht würde. Die Aussicht und Erfahrung auf dem Gletscher waren dennoch lehrreich und bereichernd.

Zu schnell verging die gemeinsame Zeit, auch wenn dies die heterogen zusammengesetzte Gruppe vielleicht nicht unbedingt vermuten ließ. Wanderer, Leistungs- und Hobbysportler, Kletteranfänger und -crack, Familien, Jugendlichen sogar eine stillende Mutter: Auf der Fahrt konnten nicht nur allen Anforderungen und Erwartungen entsprochen, sondern ganz selbstverständlich eine Gemeinschaft gebildet werden, die Altersunterschiede (10 Wochen – 58 Jahren), alltägliche Hintergründe und Probleme unbeachtet ließen. Die gemeinsamen Erfahrungen, die Freude sich in der Natur und an frischer Luft körperlich zu betätigen sowie die Motivation zusammen Ziele zu erreichen haben allen sehr viel Spaß gemacht – wir freuen uns alle auf die nächste Sommerfreizeit des JDAV und sind denjenigen, die in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung mitgewirkt haben, sehr dankbar!

Bis dahin: Berg heil!



Äpfel schütteln mit BUND Dortmund

Äpfel schütteln mit BUND Dortmund

Einige Mitglieder und der Jugendvorstand haben den BUND Dortmund geholfen, Äpfel für den besonderen “Echt Dortmunder Apfelsaft” zu pflücken.

An einem warmen Septembertag schüttelten wir fleißig auf zwei BUND-Obstwiesen an Apfelbäumen und sammelten die heruntergefallenen Äpfel mit Hilfe von Planen auf. Im Anschluss wurden diese in Säcke verpackt, damit daraus der „Echt Dortmunder Apfelsaft“ produziert werden kann.

An diesem und einem weiteren Wochenende im Oktober wurden bei der BUND Aktion rund 8 Tonnen Äpfel geerntet. Der daraus entstandene Apfelsaft kann ab Ende Oktober bei ausgewählten Händlern im Stadtgebiet erworben werden. Merh Infos dazu findet Ihr beim BUND (https://www.bund-dortmund.de/mitmachen/echt-dortmunder-apfelsaft/

Gerade in diesen schwierigen Zeiten liegt es uns am Herzen auch andere Vereine in Dortmund ehrenamtlich zu unterstützten.

Alle Mitpflückenden hatten viel Spaß mit den tieffliegenden Äpfeln. Manche der Äpfel sind nicht direkt auf dem Boden gelandet, aber am Ende des Tages konnten alle heile nach Hause fahren.

Wir waren zum ersten, aber sicherlich nicht zum letzten Mal dabei.

Vielen Dank an alle, die fleißig mitgepflückt haben.